
- Sara Dellert

- vor 6 Tagen
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Aktualisiert: vor 5 Tagen
Mein Stil beim Einrichten – wie alles angefangen hat
Schon als junges Mädchen habe ich lieber Secondhandläden besucht als Möbelhäuser. Ich liebts es, auf Entdeckungstour zu gehen nach alten Stühlen, Tischen, Truhen, Kerzenständern, Geschirr und Stoffen - immer auf der Suche nach dem „Besonderen“! So habe ich angefangen, mein eigenes Zimmer einzurichten.


Ich hatte damals kein großes Budget, aber große Lust, Räume zu gestalten und zu verschönern. Rückblickend war genau das mein Vorteil: Ich musste kreativ sein. Ich habe gelernt, mit wenig viel zu erreichen – und Dinge neu zu kombinieren, statt alles fertig zu kaufen.
Woher dieser Stil kommt
Sehr geprägt hat mich meine Mama!

Sie hatte schon immer ihren eigenen Geschmack und mochte alte Möbel. Viele davon hat sie selbst aufgearbeitet: Farbe entfernt, neu gestrichen, repariert. Sie war handwerklich sehr aktiv – sie nähte unsere Kleider und Gardinen, tapezierte und strich selbst.
Tapeten von Laura Ashley gehörten bei uns ganz selbstverständlich dazu.


Das war eine leichte, schöne Zeit, an die ich viele herrliche Erinnerungen habe.
Und es ist aufgefallen: Jeder, der zu uns kam, war überrascht, wie besonders unser Zuhause wirkte. Dieser Stil war damals alles andere als verbreitet. Heute würde man ihn Vintage nennen – früher war man damit eher eine Ausnahme.
Warum ich Secondhand liebe
Auch heute suche ich noch nach „Besonderheiten“, und entdecke sie als Möbel und Deko in Secondhandläden, auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen.

In klassischen Möbelhäusern fühle ich mich schnell fehl am Platz. Alles wirkt austauschbar. Für mich entsteht ein Raum erst dann, wenn nicht alles aus einer Kollektion stammt.
Ich kombiniere bewusst alte überarbeitete Stücke mit Neuem. Nichts soll geschniegelt oder perfekt wirken – sondern stimmig und echt.
Nähen gehört einfach dazu
Nähen begleitet mich schon sehr lange. Meine Mama hat mir das früh beigebracht. Mit 14 habe ich bereits meine eigenen Kleider genäht.
Meine Nähmaschine steht bis heute griffbereit – sie gehört einfach dazu.

Als meine Kinder klein waren, habe ich viel für sie genäht. Heute entstehen dort vor allem Kissen, Gardinen und textile Elemente für meine Ferienwohnungen. Dinge, die man nicht im Katalog findet – und die den Räumen eine eigene Handschrift geben.





Ich freue mich, euch im nächsten Beitrag zu erzählen, wie ich konkret vorgehe, wenn ich ein neues Ferienhaus einrichte.
Bis bald!



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